Ludwig Dransfeld

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vita

Malerei, Licht-Installationen

Siegen – Berlin – Moskau - New York - Edinburgh
1955 in Siegen geboren
1981 – 1984 Studium der Architektur
seit 1995 in Friedrichshagen ansässig; lebt und arbeitet in Siegen und Friedrichshagen

Ausstellungen:

1984 “Attrappen”, Kunstverein Siegen, Ankauf durch die Stadt Siegen. 1985 Bühnenbild zu Sartre/Pasolini/Pylades “Die Fliegen”, Kleines Theater Lohkasten, Siegen; Teilnahme am Wettbewerb “The Concord Gallery to Hockney & Caro”, Royal Academy of Arts, London. 1986 “Stadtenvirement” mit der Gruppe “Funmachine” im Rahmen der Kulturwochen Siegen; Beteiligung an “EinBlick ‘86″, Siegen; Teilnahme an “Ein Theater für Siegen”; 1987 Bühnenbild zu Brechts “Dreigroschenoper”, Uni-GH Siegen; Teilnahme am Wettbewerb für ein Konzert- und Theaterzentrum der Stadt Kaiserslautern; 1987 Stuttgart/Vaihingen; 1988 Bühnenbild zu Shakespeares “Wie es euch gefällt”, Kleines Theater Lohkasten, Siegen; 1989 Galerie Magdalena Kaiser, Siegen; 1990 Teilnahme am Theaterwettbewerb “Kompetition for the Chambertheatre for Moskow”; Arbeitsaufenthalt in New York; “Ein deutscher Traum”, Galerie Magdalena Kaiser, Siegen; 1991 “Kunst und Computer. Die Transparenz in der Malerei”, Galerie Magdalena Kaiser, Siegen; Schloß Nonnenberg bei Wiesbaden; 1992 Arbeit am Stadtenvirement “Das Lachen der Medici”, Kunstverein Siegen; 1993/1994 “Brunnenskulptur”, öffentlicher Auftrag der Stadt Siegen; 1994 Beginn der Atelierarbeit in Berlin; 1995 “Dem Ort das Zentrum nehmen”, Städtische Galerie Haus Seel, Magdalena Kaiser; 2000 “Bilderwetter”, Positionen zeitgenössischer Kunst in Berlin; 2001 “Der Ort liegt dazwischen”, P 1, Berlin; 2003 “Die Spitze des Eisbergs”, Kunstverein Siegen; 2005 “Sightseeing”, Weiße Villa Berlin; 2006 Im Zentrum der Peripherie”, Galerie Bild +, Berlin.

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Veröffentlichungen:
“Momentaufnahme”, Verlag Vorländer/Siegen (GP); “Meine Stadt”, Höpner Verlag/Siegen (GP); “EinBlick ‘86″, Verlag Vorländer/Siegen (GP).

“Meine Arbeit baut auf Überlagerungen, Überschneidungen und Verdecken verschiedener Realitäten auf.
Das Bild als hintereinandergeschaltete Fläche wird Raum, bildet Volumen, das Beziehungen zum Ort entstehen läßt. Das Spannungsverhältnis von Transparenz und Materie (Glas, Holz, Farbfläche, Linie) ist ein Aspekt meiner Arbeiten. Damit verbunden ist die Frage nach der Realität und die Art und Weise, wie sie sich uns darstellt:
Realität als geschichteter Raum, dazwischen Volumen für fiktive Bilder, Abbilder (des Betrachters), ist nicht mehr als überschaubare, lineare Einheit begreifbar, sondern ist Teil einer Raum-Zeit Vielfalt unserer realen Alltäglichkeit und fiktiven Projektionen.
Ein anderer Aspekt liegt im Zusammenspiel von architektonischem Raum, seinem Abbild und der Zeichenhaftigkeit: Architektur als nicht eindeutige Information, sondern als zum Bild, Zeichen gewordener Raum, mit unterschiedlichen Volumen und Ebenen. Damit wird Architektur ins Bildhafte transportiert, gibt Raum für unterschiedliche Realitäten.

Ein Leuchten in Letschin