DAS WAR :

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“EIN-LEUCHTEN: LETSCHIN”

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ein Lichtkunst-Projekt im Oderbruch, vom 2.12. 2oo7 - o6.o1.2oo8

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Da ist ein Leuchten am Abend….

Gerade die Vorweihnachtszeit lässt den Gedanken an das Licht weiten Raum. Alljährlich in der dunklen Jahreszeit, wenn Nebel, Schnee und Eis das Land verhüllen und die Nächte am längsten sind, erwacht die Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit …

Einer der schönsten Weihnachtsbräuche ist gleichzeitig auch einer der ältesten und immer lebendig: sich mit anderen von Herzen zu freuen und in der Adventzeit Kerzen, ein Licht, anzuzünden.

Das Licht hat deshalb schon seit Menschengedenken eine herausragende Stellung und bringt somit nicht nur ein Leuchten in den Raum.

“Keine Kunst ohne Licht”     (Ben Vautier)

Dieser Ausspruch des französischen Künstlers Ben Vautier ist bei “Ein-Leuchten” im mehrfachen Wortsinn zu nehmen: philosophisch, das Licht als Grundlage des Lebens überhaupt, und einfach-praktisch, ohne Licht ließe sich keine Kunst betrachten sowie technisch-materiell, das Licht als Material und Energiequelle der präsentierten Kunstwerke.

“Ein-Leuchten” versammelt Künstler, die mit dem Medium Licht arbeiten. Die Kunstwerke fungieren jedes für sich als kleine leuchtende Insel im öffentlichen Raum. Durch die Verteilung im gesamten Anger ermöglichen sie einen spannenden Rundgang durch unser Letschin. Die unterschiedlichen Licht- und Farbstimmungen machen Lust auf Entdeckungen. Die Besucher erleben so auf kunstvolle Weise ein neues Letschin und können sich den öffentlichen Raum anschaulich erschließen

Dem Betrachter wird Licht als eine Quelle des Lebens, der Freude und der Nachdenklichkeit in seiner atmosphärischen Beschaffenheit gegenüberstehen. Kunst für sich entdecken heißt: sich selbst, als Betrachter, zu trauen.

Im Osten, wo manch ein Politiker das Licht ausschalten möchte, gehen diese bei uns an.

“Ein-Leuchten”, ein Begriff aus Theater und Film, wird in unserem Letschin zum Hoffnungszeichen. Kein grelles Neonlicht zur vorweihnachtlichen Kauflust, sondern Kunst im öffentlichen Raum. Kunst kommt von trauen und zehn Künstler trauten sich mit dem Ministerium für ländliche Entwicklung, den Ortsbeirat des Ortsteils und dem Projektleiter Peter Michael Metzler an der Seite, entgegen dem allgemeinen Trend, im östlichsten Teil der Bundesrepublik, das Licht einzuschalten. “Ein-Leuchten” steht für Kunstprojekte der besondern “ART”.

Gestartet am 2. Dezember werden die Projekte bis zum 6. Januar, ab 16.00 Uhr täglich in der teils sanierten, teils im Bau befindlichen Ortsmitte von Letschin zu sehen sein.

Künstler aus Nah und Fern fordern Einwohner und Gäste zum Nachdenken auf.

„Licht-Zeichen“ setzen in der östlichen Grenzregion soll auch den Zukunftswillen der Oderbrücher und den Brückenschlag zum polnischen Nachbarn darstellen.

Schauen Sie bei uns vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.ein-leuchten-letschin.de

Ihr

Michael Böttcher

Bürgermeister

… und hier erfahren Sie mehr über das Projekt: 

Ein Leuchten in Letschin